Sonnwendfeier bei den Auerhahnschützen

Nur das Wetter wollte sich nicht beteiligen

Vom schlechten Wetter nicht abgeschreckt, feierten die Schützen nicht nur den längsten Tag, sondern auch sich selbst und ihre sportlichen Erfolge der letzten Monate; und hiervon gab es viele. Die Aufstiegsmannschaften der Luftgewehr- und Luftpistolenschützen fuhren auf einem Festwagen durch das Dorf, im Anschluss eröffneten die Böllerschützen lautstark das Fest, welches trotz Regens nicht nur zahlreiche Besucher aus Reinhartshausen und Umgebung, sondern auch Ehrengäste, wie Vertreter der Ortsvereine, Stadträte, den Ehrenschützenmeister Georg Frey oder auch den 2. Bürgermeister Bobingens, Armin Bergmann, anlockte. Alleine die Tatsache, dass 32 Schützen und Schützinnen aus allen Altersklassen geehrt werden konnte, beweist erneut die hervorragende und zielgerichtete Nachwuchsarbeit. Paul Kolibacz wurde dieses Jahr als Nachwuchsschütze des Jahres geehrt; ein Wanderpokal (Stifter: Wolfang Braun), welcher für herausragende sportliche Individualentwicklungen verliehen wird. Bei Musik und guter Laune wurde bis in die regnerische Nacht hinein gefeiert.

Auch die Jüngsten wollen sich zeigen können! Erstes Jugend-Auflage-Turnier des Gaus findet in Reinhartshausen statt!

„Endlich kann ich auch einmal zeigen, was ich kann und muss nicht nur zuschauen.“ – Genau das sagte einer der Schützen beim ersten Gau-Turnier für unsere Schützen-Rookies. Und diese Aussage ist doch mehr als verständlich. Wer mit dem Schießsport beginnt trainiert die ersten Wochen unter ganz besonderen Bedingungen: Das Gewehr ist entweder in eine Schlinge eingehängt oder auf einem Ständer aufgelegt. Anders wäre es gar nicht möglich, das schwere Gewehr zu halten und zu zielen. Aber genau diese Trainingserleichterung macht die Teilnahme an Jugendturnieren unmöglich.

„Das kann es nicht sein. Da verlieren die Jüngsten schnell die Freude an unserem Sport und wandern in andere Vereine ab. Uns fehlt dann der Nachwuchs, hier musste endlich etwas passieren.“ So dachte es sich Georg Frey (und sicherlich nicht nur er) und brachte sein Anliegen auf Gau-Ebene vor. Das Ergebnis: Endlich konnten sich die Rookies des Schießsports untereinander und auf Augenhöhe messen und das erste Gau-Turnier für junge Auflagenschützen (und natürlich Schützinnen) fand in unserem Schützenheim statt.

Schade war, dass nur wenige Vereine wirklich vor Ort waren. Aber genau das sollte auch ein deutliches Zeichen sein, wie wichtig Jugendarbeit und auch solche Turniere sind! Dieser Wettkampf wird keine Eintagsfliege bleiben!

Eigentlich würde nun natürlich eine Übersicht über die Platzierungen kommen – eigentlich. Dieses Mal werden wir darauf verzichten. Nicht weil vielleicht die Ergebnisse noch ausbaufähig hätten sein können, sondern weil – trotz Platzierungen und Ranking – an diesem Tag nicht ein einzelner Schütze oder eine einzelne Schützin gewonnen haben, sondern die Jugend und der Nachwuchs an sich. Und es wäre schön, wenn beim nächsten Turnier mindestens doppelt so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Meldelisten stehen.

Kommt doch einfach mal auf ein Schnuppertraining bei uns im Schützenheim vorbei. Und wenn ihr weiter weg wohnt, dann schaut doch nach welcher Schützenverein bei euch vor Ort ist und fragt dort nach. Lernt die Gemeinschaft und das Vereinsleben kennen.

Vielen Dank an dieser Stelle an alle Organisatoren diesen tollen Tages, denn ohne Vordenker und Ehrenamtliche wäre im Vereinssport nichts möglich.

Wechsel an der Spitze des Vereins

In 2023 stand im März die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen an. Bereits im Vorfeld kündigte Georg an, den Vorsitz des Vereins abgeben zu wollen. Sehr schade für den Verein aber natürlich auch redlich verdient, hat sich Georg diesen Schritt. Er war 35 Jahre in der Vorstandschaft tätig, davon 24 Jahre als erster Schützenmeister. Allein an diesen Zahlen erkennt man, dass für ihn der Schützenverein und der Schützensport einen sehr hohen Stellenwert in seinem Leben haben und er sich dieser Aufgabe voll und ganz verschrieben hat. Mit Herzblut und Leidenschaft engagierte er sich in allen Bereichen.

Die Jugend war und ist immer noch für ihn einer der wichtigsten Bereiche im Verein. „Das ist die Zukunft des Vereins“, betont er immer wieder. Und so hat er auch seinen Nachfolgern, wie selbstverständlich, angeboten, hier und auch in anderen Teilen, weiter aktiv zu unterstützen.

Diese Hilfe nehmen wir, seine Nachfolger, gerne an. Denn als „Neulinge“ in diesem Amt, können wir keinerlei oder zumindest nur wenig Erfahrung vorweisen. Uns geht es wahrscheinlich wie vielen anderen auch, dass man die Auerhahnschützen Reinhartshausen nur mit Georg an der Spitze kennt. Diesen Erfahrungsschatz gilt es nun zu transportieren und mit den Ideen einer neuen Generation zu kombinieren.

Wir sagen Danke für deine Arbeit, deinen Schweiß, die manchmal auch schwierigen Diskussionen, dein Herzblut und deinen Willen, den Verein immer weiter voran zu bringen. Der gleiche Dank geht auch an deine Frau Elke und deine ganze Familie, die dich hierbei stets unterstützt haben und dafür auch zurückstecken mussten. Die Zeit für das Ehrenamt geht von der privaten Zeit für die Familie ab. Wir hoffen, dass wir würdig in deine Fußstapfen treten und den von dir gestalteten Weg mit neuen Ideen weiter bebauen können, damit die Auerhahnschützen das bleiben, was sie sind. Ein Ort für Freunde, Familie, Geselligkeit, Zusammengehörigkeit und natürlich für Höchstleistungen im Schießsport.

Vielen Dank Georg!

von links: Elke und Georg Frey

Ehrungen 2023

25 Jahre Mitgliedschaft: Tanja Boros, Tanja Bieberstein, Sebastian Emmert, Katharina Bißle

40 Jahre Mitgliedschaft: Gabriele Groll, Hans Pfänder, Hubert Geiger, Bernhard Bader, Bernhard Zobel, Erwin Biber, Stefan Rupp

50 Jahre Mitgliedschaft: Manfred Füchsle

60 Jahre Mitgliedschaft: Josef Schiller

Ehrenmitglied: Lorenz Groll, Hermann Füchsle, Erwin Weber

60. Geburtstag: Theresia Sappler

Hochzeit: Christian Zobel, Silvia Zielbauer

DSB Protektorabzeichen Silber: Georg Frey

Jahreshauptversammlung 2023

Nach 24 Jahren bekommen die Auerhahnschützen aus Reinhartshausen einen neuen Schützenmeister.

Es ist das Ende einer Ära in Reinhartshausen: Nach 24 Jahren beendete Georg Frey seine Arbeit als erster Schützenmeister der Auerhahnschützen. 35 Jahre war er insgesamt im Vorstand tätig. Anhaltender Applaus entlohnte ihn für die Jahre voller Sorge und Einsatz um „seinen“ Verein. 

Frey ist seit 41 Jahren Mitglied bei den Auerhahnschützen in Reinhartshausen. Vorbilder wie Ludwig und Walter Frey oder Xaver Weber haben ihm das Ehrenamt beigebracht. „1981 gab es eine Jugendwerbung, da begann Franz Kobold wieder mit der Jugendarbeit“, erinnert er sich. Damals habe man noch im Saal im Obergeschoss des Gasthofs Lamm geschossen. Unten in der Wirtsstube sei man danach gemütlich beisammen gesessen. 

Schon wenige Jahre nach seinem Eintritt in den Verein machte sich Georg Frey in der Jugendarbeit nützlich, war ab dem Jubiläum 1987 auch als Fahnenjunker im Einsatz. „Für diesen Posten hatte man ewig gesucht, bis mein Vater schließlich sagte: Mach doch du das“, weiß Frey noch. Doch der Schützenverein verlangte ihm nicht nur Arbeit ab, hier traf er auch auf seine große Liebe und spätere Ehefrau Elke. Sie war Festdame beim erwähnten Jubiläum und fiel dem schmucken Fahnenjunker gleich ins Auge.

Auf die Frage, was denn das Beste am Schützenverein in Reinhartshausen sei, fallen Georg Frey gleich zwei Dinge ein: „Zum einen unsere tolle Jugendarbeit. Unser Nachwuchs feiert gerade große Erfolge, gehört zu den Besten im Gau“, sagt er stolz. Zum anderen freut er sich, über das intakte Vereinsleben. „Hier sitzen die Leute noch gerne zusammen, helfen sich gegenseitig. Alle Generationen kommen miteinander aus und unterstützen sich.“ Deshalb funktioniere hier vieles, was anderswo nicht mehr machbar sei. „Das geht nur zusammen, allein bist du nichts.“ 

Sein Wunsch für die Zukunft des Vereins ist es deshalb, dass der Zusammenhalt erhalten bleibt und weiterhin alle Veranstaltungen gut besucht werden. „Und natürlich noch mehr Erfolg für unsere Jugend.“ Seinem Nachfolger wünscht Georg Frey, dass er ebenso viel Zuspruch bekommt, wie er hatte und auch so gut akzeptiert wurde. Da mache er sich aber keine Sorgen: „Wir haben eine tolle neue Spitze bekommen, zwei, die gut zusammen harmonieren und vielleicht auch neue Ideen einbringen können.“

Die Grundbasis sei gelegt, auf alles andere dürfe man gespannt sein. Trotzdem ist sich Daniel Frey, der neue erste Vorsitzende der Auerhahnschützen sehr bewusst, in was für Fußstapfen er treten wird. „Als ich 2006 als Jugendleiter in der Vorstandschaft anfing, habe ich mir nicht vorstellen können, mal als erster Schützenmeister hier zu stehen.“ Aber er freue sich auf die neue Aufgabe und sei sehr motiviert.

Ein teilweise neues Team wird ihn im Vorstand unterstützen. Bobingens Bürgermeister Klaus Förster freute sich, dass es mit dem Vereinsübergang so reibungslos klappt. „Die Auerhahnschützen sind nicht nur durch ihre sportlichen Erfolge gute Botschafter für die Stadt“, meinte er. Durch die vielen Veranstaltungen übers Jahr seien sie auch unverzichtbar für das Reinhartshauser Dorfleben. Er rate dem neuen Vorsitzenden, eigene Fußstapfen zu schaffen. Das will Daniel Frey schnell angehen. Die Versammlung bewilligte für den neuen Haushalt eine Summe von 10.000 Euro, die in neue Sportwaffen und in die Gebäudeausstattung investiert werden sollen. 

Das Amt des 1. Vorsitzenden bekleidet künftig Daniel Frey, das des 2. Vorsitzenden Markus Wiatrek. 1. Kassierer ist Günter Drexel, 2. Kassierer Anita Meiser. Zum 1. Schriftführer gewählt wurde Christoph Wiedemann, zum 2. Schriftführer Benjamin Gude. Sportleiter ist Thomas Frey, sein Stellvertreter ist Daniel Haas. Die Damenleitung übernimmt Sabina Nerlinger, die Jugendleitung Wolfgang Braun. Beisitzer sind Dominik Frey, Harald Schmidt und Andreas Groll. Die Jugend leiten Jasmin Weber (1. Jugendleitung), Alisa Frey (2. Jugendleitung) sowie Bernd Brettel (3. Jugendleitung). 

Quelle: Schwabmünchner Allgemeine, 13.03.2023, https://azol.de/65826041

Text: Anja Fischer / Foto: Matthias Dieminger

Die Küche erstrahlt im neuen Glanz

Während der Pandemie waren einige Miglieder fleißig und haben unser Schützenheim renoviert. Unter Einhaltung aller geltenden Vorsichtsmaßnahmen wurden die Fliesen im Aufenthaltsraum, der Küche sowie im Auswertraum erneuert. Im Anschluss wurde durch eine ortsansässige Fachfirma eine neue Küche eingebaut.

Vielen Dank an die ehrenamtlichen Helfern.

So funktioniert Jugendarbeit

VON MARCUS ANGELE (Schwabmünchner Allgemeine, 01. Juli 2019)

„Jugend ist Zukunft“ – dieses Motto wird bei den Auerhahnschützen Reinhartshausen groß geschrieben und dafür wird beim Schützenverein auch viel getan. Und die Erfolge sprechen für sich: Gleich vier Meistertitel räumten die insgesamt fünf Schüler- und Jugendmannschaften bei den Ligawettkämpfen des Gaues Lech/Wertach ab. Wir haben einmal hinter die Kulissen des schon fast familiären Vereins geschaut und nach dem Erfolgsrezept für die gute Jugendarbeit gesucht. Sichtbar wurde eine unglaublich intensive Betreuungsarbeit, die – auf viele Schultern verteilt – hervorragend wie ein Schweizer Uhrwerk läuft.

Kaum ein anderer Schützenverein im Schützengau Lech/Wertach kann zur Zeit auf so eine gute und erfolgreiche Jugendabteilung blicken wie die Auerhahnschützen aus Reinhartshausen. Da kommt auch der seit vielen Jahren amtierende Vorsitzende Georg Frey ins Schwärmen, wenn er stolz davon erzählt. Er und seine Frau Elke sind „positiv Verrückte“, wenn es um ihren Schützenverein geht. Da wird auch der eigene Urlaub schnell mal hinten angestellt, um notwendige Tätigkeiten für den Verein zu planen und zu organisieren.

Doch der Vorsitzende hat mittlerweile ein sehr gut funktionierendes Netzwerk an Betreuern, Trainern und Helfern hinter sich, das die Arbeit im Verein schon fast professionell mitgestaltet. Ein Beispiel ist die hervorragende Jugendarbeit, die seit Mitte der 80er-Jahre intensiv betrieben wird. Derzeit stehen ungefähr 80 Schützen unter 27 Jahren an den Schießständen, davon 35 unter 18 Jahre, die von zehn ehrenamtlichen Jugendtrainern betreut werden.

Der Erfolg kommt natürlich nicht von allein. „Als moderner Verein musst du mittlerweile schon mehr leisten als nur Schießen“, sagt Georg Frey und fügt weiter hinzu: „Das Freizeitangebot ist wesentlich vielfältiger als früher. Darum musst du aktiv auf die Kinder und Eltern zugehen, sie einladen, um sich den Verein anzuschauen und das Schießen auszuprobieren. Dazu bieten wir dann noch ein umfangreiches und abwechslungsreiches Programm außerhalb des Schießsports.“ Und das lässt kaum Wünsche offen: Ausflüge zum Skylinepark, Jumptown, Schlittschuhlaufen, Skifahren, Baden und sogar ein viertägiger Jugendausflug während der Sommerferien sind nur einige Aktivitäten. Dazu gibt es im Schützenheim unter anderem einen Kinderfaschingsball, ein Dart- und Kickerturnier sowie eine Übernachtung.

So gelingt dann eben auch ein sehr guter Schießbetrieb. An drei Tagen in der Woche können die Jungschützen trainieren. Um gute Leistungen zu bringen, ist es laut Frey sinnvoll, so früh wie möglich mit dem Sport zu beginnen. Die Bewegungsmuster und Konzentrationsphasen beim Sportschießen sind sehr komplex und es braucht daher viele Wiederholungen, um konstante Leistungen zu erzielen.

Das Lichtgewehr kann schon früh eingesetzt werden

Ein kindgerechtes Training ist je nach Reife ab sechs bis sieben Jahren mit dem sogenannten Lichtgewehr möglich. Dieses Gewehr ist völlig ungefährlich und funktioniert – wie der Name schon sagt – nur mit einem Lichtstrahl. Ab zehn Jahren ist es mit Sondergenehmigung vom Landratsamt erlaubt, Luftgewehr oder Luftpistole zu schießen. Durch die „Vorarbeit“ am Lichtstrahlgewehr können dann sehr schnell Fortschritte erzielt werden. Beim Sportschießen komm es letztendlich darauf an, „durch Körperbeherrschung, mentale Stärke und absolute Konzentration das bestmögliche Ergebnis zu erzielen und diese Konzentration auch über den kompletten Wettkampf aufrecht zu erhalten“, so Frey.

Auch auf Sicherheit wird geachtet. Ein unsportlicher Umgang mit den Luftdruckwaffen wird nicht toleriert und die Jugendlichen lernen den sicheren und sorgsamen Umgang mit ihrem Sportgerät.

Ein weiterer Punkt, der den Nachwuchsschützen in Reinhartshausen den Zugang zum Schießsport erleichtert, ist, dass die komplette Ausrüstung inklusive Schießkleidung und Luftdruckwaffen auf neuestem Stand vom Verein zur Verfügung gestellt wird. Die Anschaffung einer eigenen Ausrüstung ist daher erst im Erwachsenenalter nötig. Der zeitliche Aufwand für die Kinder und Jugendlichen bedeutet ein- bis zweimal pro Woche Training zwischen 30 und 60 Minuten. Hinzu kommen während der Saison Ligawettkämpfe sowie je nach Leistungsstand diverse Meisterschaften. Eltern haben keinerlei Aufwand, wenn sie das nicht wollen. Die Kinder werden sogar per Fahrdienst zum Schießen in das außerhalb des Ortes beim Sportplatz gelegene Schützenheim und wieder nach Hause gebracht.

Bei der Sonnwendfeier gibt es viel Lob für den Nachwuchs

Dies sind alles gute Gründe, warum dann auch die Trainings, Wettkämpfe und Meisterschaften von den Kindern und Jugendlichen sehr gut besucht werden. Bei der jährlich stattfindenden Sonnwendfeier werden schließlich die Erfolge der Jugend in der vergangenen Saison vor einem breiten Publikum zusammengefasst.

Gerade die Kleinsten erfüllt es mit Stolz, im Beisein ihrer Eltern und Angehörigen so eine Bestätigung für ihre sportliche Leistung zu erfahren. Und es trägt auch zum geselligen Beisammensein bei. Denn neben dem Sport hat das Gesellige bei den Schützenvereinen untereinander schon immer Tradition. Nach einem anstrengenden Wettkampf setzten sich die Mannschaften immer noch gern zusammen und fachsimpeln über ihre Ergebnisse.

Bei der diesjährigen Feier kam Georg Frey aus dem Loben gar nicht mehr heraus, denn seine Nachwuchsschützen erzielten bei den Ligawettkämpfen gleich vier Meisterschaften.

Die Jugendmannschaften in der Gauliga (Jugend I) und in der B-Klasse (Jugend III) sowie die Schülerteams in der Gauliga (Schüler I) und in der A-Klasse (Schüler II) holten sich jeweils verdient die Titel. Dazu kam auch noch ein hervorragender dritter Platz der zweiten Jugendmannschaft in der A-Klasse. Und wer weiß: Vielleicht trainiert hier schon ein künftiger deutscher Meister oder Olympiasieger.

„Alle Beteiligten können sich glücklich schätzen“

Der auch für den Schützenbezirk Schwaben als Trainer tätige Volker Bauer aus Untermeitingen hat die Trainings in Reinhartshausen schon beobachtet und zollt den Auerhahn-Schützen allerhöchsten Respekt: „Hier in Reinhartshausen haben wir wirklich eine Ausnahmesituation und alle Beteiligten können sich glücklich schätzen, was hier für die Kinder und Jugendlichen geleistet wird“.

Georg Frey und seine Kollegen können daher jedem Verein nur raten, die Jugendarbeit als eine der wichtigsten ehrenamtlichen Tätigkeiten zu sehen. Denn die Jugend ist die Zukunft.

https://www.augsburger-allgemeine.de/schwabmuenchen/sport/So-funktioniert-Jugendarbeit-id54746021.html