Schützenkönige/-in 2018

Wir gratulieren unseren neuen Schützenkönige und Schützenkönigin

v.l.n.r.:

Stefan Drexel / Luftgewehrkönig, Sabina Nerlinger / Jugendkönigin, Andreas Groll / Luftpistolenkönig

 

 

 

Traditionell werden im Januar die neuen Schützenkönige der Auerhahnschützen gekürt. Im gesamten Monat November konnten beliebig viele Schüsse auf das Königsblattl abgegeben werden. Sie werden unseren Verein auf den Schützenfesten in diesem Jahr vertreten und dürfen den Schützenball mit dem Königswalzer eröffnen.

Bei den Jugendlichen kam es zu einem Geschwister-Duell im Hause Frey. Unter den Plätzen 1 bis 3 befanden sich die Geschwister Alisa und Dominik Frey und Sabina Nerlinger. Dominik konnten mit einem 23,4 Teiler den zweiten Platz für sich beanspruchen. Seine Schwester Alisa musste sich mit einem 33,6 Teiler mit dem dritten Platz begnügen. Sabina Nerlinger konnten ihren Titel vom Vorjahr verteidigen und lies die beiden Geschwister mit einem 20,2 Teiler hinter sich.

Den Titel „Luftpistolenkönig“ konnte Markus Wiatrek in diesem Jahr nicht wieder für sich beanspruchen. Mit einem 57,4 Teiler musste er sich gegen Andreas Groll (42,7 Teiler) geschlagen geben. Auf den dritten Platz schoß sich Herbert Prestele mit einem 58 Teiler.

Bei den Luftgewehrschützen schoss Stefan Drexel das beste Blattl. Mit einem 10,4 Teiler konnte er sich den würdevollen Titel Schützenkönig 2017 erkämpfen. Dicht gefolgt mit einem 15,1 Teiler von Christoph Wiedemann und mit einem 20 Teiler von Silvia Zobel.

Traditionell wird vor der Königsproklamation noch ein Finalschießen ausgetragen. Jeder Schütze hat die Möglichkeit sich im November für einen der begehrten Plätze zu qualifizieren. Die besten 10 Schützen jeder Altersklasse treten im Finale gegeneinander an.

Das Finale der jüngsten Schützen gewann Leonie Brettel mit 92,4 Ringen vor Paul Ferber (90 Ringe) und Annika Dieminger (88,5 Ringe).

Bei den Jugendschützen konnte sich Sabina Nerlinger mit 95,4 Ringen gegen Lisa Röderer (93,2 Ringe) und Annika Brandner mit 92,8 Ringen durchsetzen.

Im Finale der Luftpistolenschütze schoss sich Bernhard Zobel auf den ersten Platz. Mit 95,1 Ringen ließ er seine Kollegen auf den hinteren Plätzen zurück. Den zweiten Platz konnte sich Manuel Weber mit 94 Ringen erkämpfen. Den dritten Platz erreichte Klaus Hatzelmann mit 91,8 Ringen.

Sehr gute Ergebnisse wurden auch im Luftgewehrfinale geschossen. Den ersten Platz erreichte Florian Drexel mit 100,3 Ringen. Wolfgang Braun konnte sich mit 98,3 Ringen den zweiten Platz erstreiten und verwies mit 0,3 Ringen Vorsprung Sonja Sappler mit 98 Ringen auf den dritten Platz.

Beim Finale der Finals wurde anschließend der Beste aller Finalschützen ausgeschossen. Es qualifizierten sich aus jedem der vorherigen Finalwettkämpfen zwei Schützen/-innen für diesen abschließenden Wettkampf. Nach jedem Wettkampfschuss musste der schlechteste Schütze den Stand verlassen. Der letzte Schütze am Stand gewann den Wettbewerb. Die beiden letzten Schützen am Stand waren nach neun Wettkampfschüssen die Jungschützin Lena Mayr und der Routinier Wolfgang Braun. Die etwas stärkeren Nerven zeigt hierbei Wolfgang Braun. Er schoss eine 10, wobei Lena nur ein 9 traf.

 

Jubiläumsscheibe zum 90-jährigen Vereinsjubiläum

An mehreren Schießabend hatte jedes Vereinsmitglied die Möglichkeit einen Schuss auf die Jubiläumsscheibe abzugeben. Wir gratulieren Silvia Zobel zum besten Blattl.

  1. Zobel Silvia (75 Teiler)
  2. Dieminger Eva (107 Teiler)
  3. Nerlinger Sabina (111 Teiler)
  4. Weber-Weinbuch Andrea (121 Teiler)
  5. Wiedemann Christoph (140 Teiler)
  6. Nachtrub Simon (159 Teiler)
  7. Rupp Stefan (163 Teiler)
  8. Brandner Annika (175 Teiler)
  9. Ferber Paul (178 Teiler)
  10. Braun Wolfgang (202 Teiler)

 

von links: Eva Dieminger (2. Platz), 1. Bgm Bernd Müller, 2. Schützenmeister Daniel Frey, Sabina Nerlinger (3. Platz), 1. Schützenmeister Georg Frey

(fehlt auf dem Bild) Silvia Zobel (1. Platz)

Wo Ehrenamt richtig Freude macht

Die Auerhahnschützen im Bobinger Stadtteil Reinhartshausen haben ein aktives Vereinsleben. Sie feiern ihre Helfer gebührend, ehren viele Mitglieder und bekommen viel Lob von Gästen (von Anja Fischer)

Das gemütliche Beisammensein stand beim Ehrenabend der Auerhahnschützen Reinhartshausen anlässlich des 90. Vereinsjubiläums im Vordergrund. Diesem Wunsch konnten tatsächlich auch die meisten Festgäste nachkommen – nur der Erste Schützenmeister Georg Frey hatte alle Hände voll zu tun. Er durfte knapp 100 Mitglieder des Vereins für ihre ehrenamtliche Tätigkeit oder langjährige Mitgliedschaft ehren.

Schon die zu Beginn gezeigten Bilder vom Jubiläumsfest im Frühsommer dieses Jahres bewiesen, dass die Auerhahnschützen im Ehrenamt einiges auf die Beine stellen können. Das fand auch Georg Frey: „Ich glaube, die Bilder sprechen Bände und zeigen, dass wir Reinhartshauser zufriedene Leute sind. Da macht Ehrenamt richtig Spaß!“

Er erinnerte an die Anfänge der Auerhahnschützen: „Am 17. November 1927 versammelten sich neun junge Männer im Gasthof Lamm mit der Absicht, einen Schützenverein zu gründen.“ Darum habe man für den Ehrenabend ebenfalls wieder einen Novembertermin gewählt, um 90 Jahre Schützenverein zu feiern.

Zwei, die schon seit über 55 Jahren im Verein arbeiten und auch lange Jahre in der Vorstandschaft tätig wurden, sind Xaver Weber und Georg Kobold. Sie wurden dafür zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Beste Glückwünsche dazu überbrachte der Zweite Bürgermeister der Stadt, Klaus Förster. „Es ist wunderbar, dass die Schützen hier im Schützenheim einen Dreh- und Angelpunkt haben“, meinte er und scherzte: „Es würde mich einmal interessieren, wie viele Jahrhunderte an Ehrenamt wir hier zusammenbringen.“ Er sei sprachlos im Angesicht dieser Leistung und froh um diesen umtriebigen Verein.

Auch die stellvertretende Gau-Schützenmeisterin Carina Wiedemann gratulierte zum Jubiläum. „Die Auerhahnschützen sind einer der stärksten Vereine im Gau und die führenden, was die Anzahl der Mannschaften bei Rundenwettkämpfen angeht“, machte sie deutlich. „Der Verein hat eine gute Zukunft, weil er alles richtig gemacht hat: Er hat in den 80er-Jahren mit der Jugendförderung angefangen und nicht mehr aufgehört.“

Die Sportbeauftragte des Landkreises, Barbara Wengenmeier, stellte fest: „Es ist wichtig, dass man weiterträgt, was man hier sieht.“ Es werde oft überlegt, wie man Jugend für das Ehrenamt begeistern könne, hier sei Reinhartshausen das beste Beispiel, denn „hier funktionieren Verein und Ehrenamt“.

Schützenmeister Georg Frey ist daher stolz auf seinen Verein und die Mitglieder. Damit das leuchtende Vorbild Auerhahnschützen aber weiter funktionieren kann, hielt er es gemeinsam mit seiner Vorstandschaft für wichtig, selbst einmal allen Helfern und Beteiligten Danke zu sagen. Angefangen von den Schießaufsichten seit Dezember 1988 bis hin zu den Putzdiensten oder Näharbeiten, besteht der Verein aus vielen Helfern, die alles am Laufen halten. Ihnen galt der Ehrenabend des Vereins, denn ohne diese Mitglieder wäre ein 90-jähriges Jubiläumsfest nicht möglich.

Quelle: Augsburger Allgemeine / Anja Fischer / 24.11.2017

Elektronische Schießstände zum Geburtstag

Die Auerhahnschützen arbeiten auch mit Lichtstrahltechnik und halten trotzdem an Vertrautem fest. (von Anja Fischer)

Ein schönes Geschenk machten sich die Auerhahnschützen Reinhartshausen zu ihrem 90. Geburtstag. Fünf zusätzliche elektronische Schießstände wurden in Betrieb genommen. Bereits 2013 hatte der Verein großzügig in moderne Technik investiert und zehn Schießstände umgebaut. Nun folgten die Restlichen. Für Zweiten Schützenmeister Daniel Frey war das nur folgerichtig: „Es ist einfach der Wandel der Zeit und wir wollen unserer Jugend die moderne Technik zum Training bieten können“, meint er. Zudem seien nun alle Schießstände mit derselben Technik ausgestattet. Mit Luftpistole und Luftgewehr kann auf allen fünf neuen Ständen geschossen werden. Zwei sind zusätzlich für das Lichtstrahlgewehr eingerichtet, mit dem Kinder unter zwölf Jahren trainieren können.

Ergebnisanzeige auch per Beamer

„Dazwischen haben wir aber noch vier Seilzugstände eingebaut“, erklärt Daniel Frey. „Zum einen, damit unsere Mannschaften auch darauf trainieren können, denn noch nicht alle Schützenvereine haben elektronische Schießstände.“ Zum anderen wolle man aber auch Gastschützen bei Rundenwettkämpfen die Möglichkeit bieten, mit einer vertrauten Einrichtung zu schießen.
Neu ist im Schützenheim auch, dass die geschossenen Ergebnisse direkt über einen Beamer im Aufenthaltsraum zu sehen sind.
Insgesamt rund 22000 Euro hat der Verein für die neue Ausstattung in die Hand genommen: Die neuen elektronischen Stände, eine andere Ausleuchtung der Räume und zusätzliche Schränke sind das Ergebnis. Bereits im Juni wurde mit den ersten Arbeiten angefangen. Pünktlich zur Saisoneröffnung im August waren die neuen Stände fertig. Über 200 Arbeitsstunden hatten rund 15 Helfer dafür investiert.
Im Rahmen der Jubiläumsfeier wurden die neuen Stände nun eingeweiht und bekamen auch kirchlichen Segen. Pfarrer Kresimir Gagula dankte für „die Gemeinschaft, die wir hier erleben dürfen und die Freude, die Spiel und Sport uns geben“ und wünschte weiterhin „Gut Schuss“.

Quelle: Augsburger Allgemeine / Anja Fischer / 25.11.2017