Jugendausflug zur Hütte Maria Trost in Nesselwang

Der 5. Jugendausflug auf die Hütte Maria Trost vom 09.-12.08.2018 startete mit der Herausforderung alle benötigten Dinge über den steilen und schottrigen Weg ans Ziel zu bringen. Durch Entladen des Hängers zu Beginn des Berges konnte nach mehreren Fahrten doch noch alles an den richtigen Ort gebracht werden.

Nach dem Mittagessen bauten wir unser Jugendzelt auf und räumten die Hütte ein. Da die Action vom Vormittag Spuren hinterließ, nutzten wir den noch warmen Nachmittag und fuhren zum Baden an den Weißensee.Am Abend wurde dann ein Highlight der diesjährigen Hütte gestartet, das „Mörderspiel“. Der Ablauf war eigentlich ganz einfach, jeder zog zu Beginn aus einer Schale einen Namen, dies war sein Opfer. Nun hatte man die Aufgabe sein Opfer in einem unbeachteten Moment einen beliebigen Gegenstand zu überreichen. Wurde dieser angenommen, war das Opfer nicht mehr im Spiel.

(Während des ganzen Wochenendes kam es hierbei zu den kuriosesten Versuchen und auch Erfolgen, „Ich habe was verschüttet, hast du mir einen Lappen?“ – „Natürlich, hier nimm -> Sorry, aber du bist jetzt tot“ oder „Kannst du mal das Tragl dort rüber tragen“ – Opfer nimmt das Tragl ab – „Du bist tot!“)

An Tag 2 hatte uns leider Petrus voll im Griff. Nach wochenlangem Sonnenschein regnete es vom Morgen an. Daher entschlossen wir uns kurzerhand ins ABC-Bad in Nesselwang zu fahren.Den Abend rundeten wir dann mit verschiedensten Kartenspielen und guter Hüttenmusik ab.

Der Samstag startete zwar kühler, aber wieder mit Sonnenschein. Somit konnten wir vor der Hütte frühstücken. Anschließend ging es über einen steilen Wanderweg zur Falkenstein Ruine. Oben angekommen genossen wir den Ausblick. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto wanderten wir über die Mariengrotte zurück zum Parkplatz. Anschließend fuhr ein Teil der Gruppe nochmals zum Weißensee zum Baden, der zweite Teil der Gruppe kletterte im Waldseilgarten Höllenschlucht und ein dritter Teil ging zur Sommerrodelbahn in Nesselwang. Am Abend wurde dann das mitgebrachte Riesen-Twister ausgepackt, das bis tief in die Nacht für die verschiedensten Verrenkungen sorgte.

Am Sonntag wanderten wir nach dem Frühstück gemeinsam zur Kappl Alm, die in nur 30 Minuten erreicht war. Zurück auf der Hütte galt es die Zimmer auszuräumen, Toiletten und Küche gründlichst zu säubern und das Zelt abzubauen. Dank einer klaren Aufgabenverteilung konnten alle Punkte schnell abgearbeitet werden. Nach dem Mittagessen musste nur noch der Anhänger eingeräumt werden. Zum Abschluss gab es in unserem Mörderspiel noch zwei Lebende, diese kürten wir vorerst als Sieger und traten somit unserer Heimreise an.

Da war ja noch unser „Mörderspiel“, das letzte Opfer wurde beim Ausladen des Anhängers im Schützenheim erwischt. Beim Überreichen einer Tasche fiel von Tim Röderer der letzte Satz „Du bist tot“ und er stand somit als Sieger fest.