Königsproklamation mit Finalschießen

Traditionell werden im Januar die neuen Schützenkönige der Auerhahnschützen gekürt. Im gesamten Monat November konnten beliebig viele Schüsse auf das Königsblattl abgegeben werden. Sie werden unseren Verein auf den Schützenfesten in diesem Jahr vertreten und dürfen den Schützenball mit dem Königswalzer eröffnen.
Sichtlich gefreut hat sich Sabina Nerlinger über ihren 9,0 Teiler beim Nachwuchskönig. Sie verwies Lisa Röderer (20,8 Teiler) und Annika Brandner (22,2 Teiler) auf die Plätze 2 und 3.
Die Luftpistolenkette gewann mit einem 22,6 Teiler Markus Wiatrek. Er setzte sich durch gegen Klaus Hatzelmann mit einem 28,1 Teiler und Andreas Groll mit einem 72,4 Teiler.
Bei den Luftgewehrschützen schoss Simon Nachtrub das beste Blattl. Mit einem 8,5 Teiler konnte er sich den würdevollen Titel Schützenkönig 2017 erkämpfen. Dicht gefolgt mit einem 11,6 Teiler von Julia Bosch und mit einem 15,8 Teiler von Jürgen Frey.

 

von links: Simon Nachtrub (Luftgewehr), Sabina Nerlinger (Nachwuchs), Markus Wiatrek (Luftpistole)

Traditionell wird vor der Königsproklamation noch ein Finalschießen ausgetragen. Jeder Schütze hat die Möglichkeit sich im November für einen der begehrten Plätze zu qualifizieren. Die besten 10 Schützen jeder Altersklasse treten im Finale gegeneinander an.
Das Finale der jüngsten Schützen gewann Heidi Nerlinger mit 94,0 Ringen vor Annika Brandner (91,4 Ringe) und Paul Ferber (89,5 Ringe).
Bei den Jugendschützen konnte sich Sabina Nerlinger mit 96,5 Ringen gegen Lisa Röderer (94,5 Ringe) und Dominik Frey mit 90,4 Ringen durchsetzen.
Im Finale der Luftpistolenschütze schoss sich Klaus Hatzelmann auf den ersten Platz. Mit 99,1 Ringen ließ er seine Mannschaftskollegen auf den hinteren Plätzen zurück. Den zweiten Platz konnte sich Manfred Braunmüller mit 97,6 Ringen erkämpfen. Den dritten Platz erreichte Manuel Weber mit 97,2 Ringen.
Sehr gute Ergebnisse wurden auch im Luftgewehrfinale geschossen. Den ersten Platz erreichte Sonja Joachim mit 99,8 Ringen. Wolfgang Braun konnte sich mit 98,6 Ringen den zweiten Platz erstreiten und verwies mit 0,2 Ringen Vorsprung Florian Drexel mit 98,4 Ringen auf den dritten Platz.
Beim erstmalig ausgetragenen Finale der Finals zeigten die Jungschützen den Altschützen wie ein Finale geschossen wird. Es qualifizierten sich aus jedem der vorherigen Finalwettkämpfen zwei Schützen/-innen in diesen abschließenden Wettkampf. Nach jedem Wettkampfschuss musste der schlechteste Schütze den Stand verlassen. Der letzte Schütze am Stand gewann den Wettbewerb. Die jüngste Schützin Heidi Nerlinger zeigte die meisten Nervenstärke und gewann souverän. Die vermeintlich älteren und erfahrenen Schützen konnten ihr nicht das Wasser reichen.

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